Ein Journalist der slowenischen Tageszeitung Delo besuchte vom 31. März bis zum 2. April 2025 Wien und recherchierte sowohl über "grüne Museen" als auch das Johann Strauss-Jahr.
Ein Museum ist auch ein Werteproduzent, der als öffentliche Institution eine gesellschaftspolitische Haltung zu vermitteln hat. Aus diesem Grund legen Wiener Museen neben der inhaltlichen Ausrichtung ebenfalls im operativen Betrieb und im Arbeitsalltag Wert auf nachhaltiges Handeln. Sichtbare und unsichtbare Prozesse im Museumsbetrieb werden nach höchstmöglichen ökologischen Standards durchgeführt. Damit ist etwa gemeint, dass mit Ressourcen sorgsam umgegangen wird und Reparaturen das Mittel erster Wahl sind. Weiters wird beim Kauf neuer Produkte wird lange Lebensdauer, wiederverwertete Rohstoffe, Recyclingfähigkeit und auch Umweltverträglichkeit geachtet.
Als Best Practice-Beispiele wurden in diesem Zusammenhang das Wiener Museumsquartier sowie das Kunst Haus Wien in Lokalaugenschein genommen, wo er jeweils auch inspirierende Gespräche führte. Zudem widmete er sich eingehend dem Wien Museum und dem neuen Pratermuseum.
Wien feiert heuer 200 Jahre Johann Strauss. Es stehen daher wöchentliche Premieren, verschiedenste Genres und Veranstaltungen – sowohl Indoor als auch Open Air – in allen 23. Wiener Bezirken auf dem Programm. Auch hierzu wurde mit der Leitung des Festjahres ein umfangreiches Interview über Programm-Highlights und Johann Strauss geführt. Abschließend stand ein Besuch bei der zeitgenössisch adaptierten Operette "Das Lied am Rand der Welt oder Der Zigeunerbaron" auf der Agenda.
MQ goes Green - Museumsquartier Wien
Das Grüne Museum – Kunst Haus Wien
Pratermuseum – Wien Museum
Programm des Festjahres "Johann Strauss 2025 Wien" – Stadt Wien
Musiktheater "Das Lied vom Rand der Welt oder Der Zigeunerbaron" – Johann Strauss 2025 Wien