KI-Videoüberwachung am Kottbusser Tor ab August
3.8.2026
Die Berliner Polizei startet im August ein Pilotprojekt zur KI-gestützten Videoüberwachung am Kottbusser Tor – später soll auch die Warschauer Straße folgen. Ziel sei, Angriffe oder ungewöhnliche Bewegungsabläufe automatisch zu erkennen und Einsatzkräfte schneller zu alarmieren. Nach Angaben der Innenverwaltung werden dabei weder Gesichter erfasst noch Personen biometrisch identifiziert. Die KI werte ausschließlich anonymisierte Bewegungsmuster aus, die als Strichmännchen dargestellt werden. Über einen möglichen Polizeieinsatz entscheiden weiterhin ausschließlich Menschen. Grundlage des Projekts ist die Ende 2025 geänderte Rechtslage im Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG). Bei erfolgreichem Test soll das System auf weitere kriminalitätsbelastete Orte ausgeweitet werden.