Nach Cyberangriff analysiert Berlin die gestohlenen Daten

7.9.2026

Nach dem Cyberangriff auf Teile der Berliner Verwaltung ist weiterhin unklar, welche Daten tatsächlich abgeflossen sind. Digital-Staatssekretär Florian Hauer (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) betonte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, dass keine Daten von hoher Sicherheitsrelevanz beziehungsweise der nationalen Sicherheit betroffen seien. Entwendet worden seien ausschließlich Daten der niedrigsten Geheimhaltungsstufe "VS-NfD" (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch). Gleichzeitig müssen noch mehr als 1,2 Millionen Dateien geprüft werden. Expert*innen meinen, es dürfte noch viele Wochen dauern, bis das genaue Ausmaß des Datendiebstahls feststeht. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) sollen die Dateien nach ihrem jeweiligen Risikopotenzial kategorisiert werden.

Quelle: rbb (Newsportal vom Rundfunk Berlin-Brandenburg), Berlin