Sicherheitsbedenken bei Test-Radaren in der Slowakei
10.8.2026
Das slowakische Innenministerium hat am 10. August die sofortige Demontage von zwei Radargeräten verlangt, die sich im Testbetrieb befanden. Grund dafür sind Unklarheiten über die Herkunft der Geräte und ihrer wesentlichen Komponenten. Nach Angaben des Ministeriums wurden keine Datenlecks festgestellt. Das Nationale Sicherheitsamt (NBÚ) soll mögliche Sicherheitsrisiken sowie die Herkunft der Geräte überprüfen. Der Lieferant Soitron tauscht die Geräte auf eigene Kosten aus und bietet eine alternative Lösung an. Hintergrund ist der Verdacht, dass die eingesetzten Verkehrskameras russischen Ursprungs sein könnten. Nach Angaben des Innenministeriums lässt sich die Herkunft der Geräte anhand der vorgelegten Unterlagen jedoch nicht eindeutig feststellen.